Terminübersicht Pilgerfahrten / Wallfahrten

Heimbach 16 Vicht (c) Toporowsky

„Raum geben“ – Das Wallfahrtsjahr 2026 in Heimbach

Raum geben“, so lautet das diesjährige Motto der Wallfahrt zur Schmerzhaften Mutter von Heimbach. Pfarrer Kurt Josef Wecker interpretierte den Leitspruch bei der Vorstellung des Jahresprogramm mit einigen Gedanken: „Gott ist Weite und schenkt Weite. Er ist nicht der, der uns einengt und die Luft zum Atmen nimmt; er ist der, der Platz lässt und uns freigibt. Ja, das brauchen wir: Weite, uns öffnende Räume der Entfaltung, des Atmens, des Denkens (auch des Anders-Denkens) und Betens. Wir hoffen auf eine gastfreundliche Kirche, heile und heilige Orte, in denen wir einander und dem ‚fremden Gast‘ Jesus Christus Platz einräumen, einander und Ihn ausreden lassen. Zeit, Lebensraum, Atemraum, Freiraum – das sind Gaben des schenkenden Gottes. Er engt uns nicht ein und gewährt Raum zur Antwort. So geschah es in der Kammer von Nazareth, als der liebe Himmel Maria Raum gab zum freien Ja-Wort. Gott wartet. Er lässt Maria ausreden.“

Die Verantwortlichen der Wallfahrtspfarre St. Clemens zu Heimbach, dem größten Marienwallfahrtsort im Bistum Aachen, wünschen sich, dass die Besucher des Gnadenbildes auch in diesem Pilgerjahr den gastfreundlichen Gott erfahren, den geschenkten Raum mit Gutem ausfüllen und laden in diesem Sinne zu einer Wallfahrt zum Gnadenbild der Schmerzhaften Mutter Gottes in Heimbach ein. Dabei ist es gleichgültig, wie man das Ziel erreicht, ob als wandernder Pilger, mit dem Auto, Motorrad oder Fahrrad.

Begonnen hat die Wallfahrtszeit am 1. Mai mit dem Heimbacher Schmerzens-freitag. Das Hochamt feierten auch die ersten Fußpilger mit. 15 Frauen aus Schleiden-Herhan hatten sich auf den Weg gemacht. Sie konnten sich wie alle anderen auch, bei einem Frühstück im Pilgercafé für den Rückweg stärken.

Gut besucht war am Pfingstmontag die Messe am Bildstock im Kermeter bei Mariawald, dem Ursprungsort der Wallfahrt.

 

Wallfahrt zum Gnadenbild der Schmerzhaften Mutter Gottes in Heimbach 2026

Höhepunkt der Wallfahrtszeit in Heimbach ist die Wallfahrtsoktav, die vom 4. bis 12. Juli begangen wird.

Das Programm sieht tägliche Gottesdienste und Andachten vor.

 

Wallfahrtsoktav: 4. bis 12. Juli 2026

Samstag, 4. Juli 2026: ab 13 Uhr Eintreffen der verschiedenen Pilgergruppen mit Andachten;

18 Uhr: Eröffnungsgottesdienst in der Salvatorkirche mit Bischof Dr. Stephan Ackermann (Trier)

 

Sonntag, 5. Juli 2026: Heilige Messen 7 Uhr und 9 Uhr,

Hochamt 11 Uhr;

Pilgerandacht 14 Uhr;

18 Uhr Orgelmeditation „Literarische Texte und Musik“

 

Montag, 6. Juli 2026: 10 Uhr Hochamt;

15 Uhr Pilgerandacht

 

Dienstag, 7. Juli 2026: 10 Uhr Hochamt;

15 Uhr Vespergottesdienst

 

Mittwoch, 8. Juli 2026: 10 Uhr Hochamt;

13.15 Uhr Pilgerandacht;

15 Uhr Vespergottesdienst

 

Donnerstag, 9. Juli 2026: 10 Uhr Hochamt;

13.15 Uhr Pilgerandacht;

15 Uhr Vespergottesdienst

 

Freitag, 10. Juli 2026: 10 Uhr Hochamt;

13.15 Uhr Pilgerandacht;

15 Uhr Krankenmesse mit Krankensalbung

ca. 17.30 Uhr Pilgerandacht (Pilgergruppe Lich-Steinstrass)

 

Samstag, 11. Juli 2026: 10 Uhr Hochamt

ab 13 Uhr: Eintreffen der verschiedenen Pilgergruppen mit Andachten

17.30 Uhr Heilige Messe

 

Sonntag, 12. Juli 2026: 9 Uhr Hl. Messe

11 Uhr Familienmesse

18 Uhr Pilgermesse zum Abschluss der Oktav

 

Abschluss der Wallfahrtszeit:

Samstag, 19. September 2026, 17.30 Uhr Hl. Messe mit anschließender Lichterprozession

Sonntag, 20. September 2026, 11 Uhr Hochamt,

ab 15 Uhr Eintreffen der Pilgergruppen mit Andachten,

16.30 Uhr: Hl. Messe zum Abschluss der Wallfahrtszeit